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Benedikt Ibing zu Gast bei The Pioneer Briefing
Einblicke

Zollpolitik unter Trump: Was mittelständische Unternehmen jetzt wissen müssen

Trumps Zölle und ihre Folgen für den deutschen Mittelstand

Die handelspolitischen Maßnahmen der US-Regierung unter Donald Trump beschäftigen Unternehmerinnen und Unternehmer diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen. Benedikt Ibing, Managing Partner der Pegasus Group und erfahrener Berater für mittelständische Unternehmen im US-Markt, hat sich im Gespräch mit Chelsea Spieker zu den praktischen Konsequenzen dieser Politik geäußert.

Veränderte Rahmenbedingungen für transatlantisches Geschäft

Die neu eingeführten bzw. erhöhten Zölle verändern die Kalkulationsgrundlagen für Unternehmen, die Waren zwischen Europa und den USA handeln oder produzieren. Was bislang als belastbares Kostengerüst galt, muss in vielen Fällen neu bewertet werden — sowohl für bestehende Lieferketten als auch für geplante Markteintrittsstrategien.

Für den deutschen Mittelstand, der traditionell stark exportorientiert ist, bedeutet das: Margen geraten unter Druck, und strategische Entscheidungen über Produktionsstandorte, Lieferantenbeziehungen und Preisgestaltung gewinnen an Dringlichkeit.

Einschätzungen aus der Beratungspraxis

Als Managing Partner einer transatlantischen M&A- und Beratungsboutique beobachtet Ibing die Entwicklungen unmittelbar in der täglichen Arbeit mit Mandanten. Die Zollpolitik wirkt sich dabei nicht allein auf den direkten Warenverkehr aus, sondern beeinflusst auch Bewertungsparameter bei Unternehmenstransaktionen sowie die Attraktivität von Investitionsstandorten auf beiden Seiten des Atlantiks.

Was Entscheider jetzt tun sollten

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit empfiehlt es sich für Geschäftsführer und Gesellschafter mittelständischer Unternehmen, die eigene Marktposition und Wertschöpfungsstruktur kritisch zu überprüfen. Konkret bedeutet das:

  • Lieferketten analysieren: Welche Vorprodukte oder Fertigwaren sind von Zollerhöhungen unmittelbar betroffen?
  • Szenarien durchrechnen: Wie verändern sich Deckungsbeiträge bei unterschiedlichen Zollniveaus?
  • Strategische Optionen prüfen: Lokale Produktion, alternative Beschaffungsmärkte oder strukturelle Anpassungen können die Abhängigkeit von zollpolitischen Schwankungen reduzieren.
  • Transaktionspläne überdenken: Wer einen Unternehmensverkauf oder -kauf im transatlantischen Raum plant, sollte die veränderte Risikolage in die Due Diligence einbeziehen.

Stabilität durch Erfahrung

Die Pegasus Group begleitet mittelständische Unternehmen seit über vier Jahrzehnten bei Markteintritten, Transaktionen und strategischen Entscheidungen im transatlantischen Raum. Gerade in einem handelspolitisch volatilen Umfeld zählt fundierte Marktkenntnis mehr denn je — nicht als Reaktion auf aktuelle Schlagzeilen, sondern als belastbare Grundlage für unternehmerische Entscheidungen mit langfristiger Wirkung.

Link zum Podcast: https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/usa-wie-blicken-unternehmer-vor-ort-auf-die-zoelle-benedikt-ibing

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